Erfahrungsbericht: Laufschuh Hoka One One

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Erfahrungsbericht: Laufschuh Hoka One One

Ich bin wirklich kein überschwänglicher Typ, aber zu diesem Laufschuh kann ich nur sagen: er ist eine Offenbarung. Als ich heute den ersten Lauf mit meinen neuen HOKA One One absolvierte (Ich habe den Stinson Tarmac Women in Größe 7), hatte ich zuerst ein eigenartiges Gefühl in den Füßen. Ich konnte es zunächst gar nicht richtig zuordnen – irgendwie wie leicht anästhesiert. Bis mir klar wurde: Mir tat einfach überhaupt nichts an den Füßen weh.

Mein erster schmerzfreier Lauf überhaupt!

Dazu muss man wissen: Ich habe extrem empfindliche Füße und einen Hallux Valgus, und egal wie kurz ich gehe oder laufe: Irgendetwas drückt oder zwiebelt eigentlich immer. Das bin ich so gewöhnt, dass ich schon gar nicht mehr darauf achte. Ich laufe seit Jahrzehnten viel und oft auch längere Strecken, aber dies war also mein erster völlig schmerzfreier Lauf überhaupt!!! Für mich eine kleine Sensation.

Gedämpft und gefedert

Gekauft habe ich die Schuhe eigentlich, weil sie mir als supergedämpft empfohlen worden waren. Ich laufe sehr viel Asphalt, fast ausschließlich sogar, und wenn ich es in puncto Streckenlänge und Trainingsfrequenz mal etwas übertreibe, merke ich das in den Knien. Wie sich das mit den neuen Schuhen verändert, muss sich noch zeigen.

An das etwas federnde Gefühl beim Laufen musste ich mich etwas gewöhnen. Die Asics, die ich sonst meist laufe, sind deutlich härter. Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Am Schluss musste ich mich wirklich zwingen, nicht noch eine Runde und noch eine Runde mehr dranzuhängen, weil das Laufen wirklich superkomfortabel war.

Noch ausstehend: Der Test im Tempolauf

Was noch aussteht, ist der Test beim Tempolauf: Wie gut kann ich mit dem Schuh antreten und wie fühlt er sich bei höheren Geschwindigkeiten an?

Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Mit rund 170 Euro für das Paar finde ich den Hoka One One wirklich nicht zu teuer. Ich habe ihn im Laufladen Wat läuft in Bochum gekauft, wo ich übrigens wirklich hervorragend beraten wurde, und habe mir sagen lassen, dass der Schuh durchaus etliche tausend Kilometer problemlos verträgt.

Soweit ich in nächster Zeit weitere/andere Erfahrung mit dem Hoka One One sammle, werde ich diesen Bericht ergänzen. Schon heute weiß ich aber: Mein nächstes Paar Schuhe wird ebenfalls Hoka heißen, und das in nicht allzu ferner Zukunft.

Ergänzungen:

[28. Juni 2014; auf Nachfrage:] Ich laufe den Schuh mit meinen eigenen, ärztlich verordneten orthopädischen Sporteinlagen.

[30. Juni 2014:] Hier ist ein weiterer, ebenfalls fortgeschriebener Erfahrungsbericht über einen Hoka One One-Schuh, allerdings ein anderes Modell.

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Hinweis: Ich habe diesen Bericht aus freien Stücken und ohne Werbeunterstützung seitens des Herstellers oder des genannten Laufladens verfasst. Die Schuhe habe ich ganz normal bezahlt.

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6 Comments

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    Rennschnecke29. Juni 2014 - 10:16

    Mir ging es aehnlich, wohliges Laufgefuehl. Leider haben sich bei mir inzwischen Achillessehnenschmerzen eingestellt. Irgendwie sind die Sofaschlappen hinten zu hoch geschnitten. 2 Monate ohne Hokas gelaufen waren die wieder weg. Einige Ultralaeufer gehts aehnlich.
    Bin gespannt auf Deine Erfahrungen.
    VLG

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      Kerstin29. Juni 2014 - 10:34

      Danke für deine Erfahrungen. Ich werde diesen Bericht auf jeden Fall ergänzen. Heute geht es wieder auf die Teststrecke. 😉

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        Kerstin29. Juni 2014 - 10:35

        (Aber mit Ultra-Erfahrungen werde ich leider nicht dienen können. ;))

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    Olaf31. Oktober 2014 - 16:36

    Es gibt ja nicht so sehr viele Testberichte in deutschen Blogs was so die Hokas angeht, ich bin aber drauf und dran mir ebenfalls welche zuzulegen. Allerdings würde es mich wirklich interessieren wie sich die weiche Sohle auf einen Senkfuß auswirkt, besonders bei einem ausgetretenen Fußballen, Läufe größer 20km kann ich nur mit Einlagen laufen welche auch eine kleine Pelotte haben, also der Mittelfuß sollte nicht zu weit durchdrücken, wie verhält es sich bei den Hoka!
    LG Olaf

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      Kerstin31. Oktober 2014 - 17:02

      Ich kann nur für mich selbst sprechen, und meine Füße haben so ziemlich alle Fehlstellungen, die man haben kann. 😉 Ohne orthopädische Einlage habe ich es gar nicht probiert, aber mit geht es diesbezüglich gut. – Die einzigen Beschwerden, die auftreten, wenn ich den Hoka zu oft und zu lange trage, aind in der Achillessehne, wie oben schon jemand kommentierte. Aber ich denke, das ist kein spezifisches Senkfuß-Problem. Insofern kommst du wohl nicht drumherum, es für dich selbst auszuprobieren.

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