Meine Lieblingstasse, mein Tee und mein Morgenritual …

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Meine Lieblingstasse, mein Tee und mein Morgenritual …

Mit meiner Lieblingstasse – was sage ich: der einzig wahren Morgen-Teetasse! – verbindet sich für mich ein Ritual, das mir seit vielen Jahren sehr wertvoll und lieb ist. Daher ist die Blogparade „Deine Lieblingstasse“ von Stefan Evertz eine schöne Vorlage, die ich gerne aufgreife. In das „Heliotropium“ passt sie gut, weil dies das privateste meiner Blogs, weil Tee-Trinken zum Bereich Ernährung gehört, und schließlich zu einer guten, genussvollen Ernährung auch das WIE und das WO zählen.

Meine Lieblingstasse also. Ich besitze sie in drei Farben: in einem kräftigen Orange, einem leuchtenden Blau und einem satten Dunkelgrün. Sie gehören zu meinem kompletten Service  „Thomas Sunny Day Colours“*. Zu diesem zählen auch kleinere Tassen, wie alle anderen Geschirrteile im 8-er Set (auf dem Foto: die orangefarbene kleine Teetasse zum Vergleich). Aber meine Lieblingstasse habe ich eben nur in diesen drei Farben, und die Orangefarbene ist mir an den meisten Tagen noch ein bisschen lieber als die anderen beiden.

Das kleine Ritual, das ich seit vielen Jahren immer dann pflege, wenn ich nicht auf Dienstreise bin und nicht zu außergewöhnlich frühen Terminen aufbrechen muss, sieht folgendermaßen aus: Direkt nach dem Aufstehen holt mich unsere Katze vor der Schlafzimmertür ab. Wir gehen gemeinsam die zwei Etagen nach unten in die Küche. Ich setze Teewasser auf. Die Katze und ich gehen noch eine Etage tiefer, wo die Katze ihr Frühstück bekommt. Wenn ich dann in die Küche zurückkomme, kocht das Wasser bereits. Ich brühe exakt einen Teelöffel Darjeeling First Flush lose in einem großen Edelstahl-Teesieb auf, das ich in meine Lieblingstasse stelle, und lasse ihn exakt drei Minuten ziehen. Danach kommen ein kleiner Schuss Bio-Vollmilch hinein und ein Teelöffel Honig. (Dieser erste Teil des Rituals verläuft übrigens ohne Katze, wenn einer der Mitbewohner früher aufstehen musste …)

Dann begebe ich mich mit Teetasse und meinem iPad noch einmal ins Bett. Ich checke das erste Mal an diesem die Mails, schaue in alle wichtigen Social Accounts, lese in Spiegel online und den Google News  und blättere durch eine oder zwei Zeitungen. (Bis vor etwa einem Jahr hatten wir noch eine Papierzeitung im Abo, die fest zu meinem Morgenritual gehört. Sie ist dem digitalen Wandel zum Opfer gefallen.)

Je nachdem, was für den Vormittag so anliegt, lasse ich mir dafür zwischen zehn Minuten und einer halben Stunde Zeit. Danach stehe ich auf, mache mich bürofertig – und der Arbeitstag beginnt. Jeden einzelnen Morgen empfinde ich diese Minuten mit der Tasse Tee und dem Lesestoff als puren Luxus, und entsprechend gut gestimmt und zufrieden starte ich damit in den Tag.

Mein erstes Getränk im Büro ist dann übrigens eine Tasse Kaffee mit einem kleinen Schuss flüssiger Sahne. Aber das steht auf einem anderen Blatt, und die Tasse ist dabei nicht mehr ganz so wichtig. Denn in meine Lieblings-Teetasse kommt mir niemals auch nur ein Tropfen Kaffee!

 

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